AGB
für DESIGN
AGB
für Homepagepflege
AGB
für Internetservice
Allgemeine
Geschäftsbedingungen der DeltaGate GmbH
für Homepage-Design (Stand 01.07.2000)
1. Vertragsgegenstand
1.1
Der Auftraggeber beabsichtigt im World Wide Web des Internets eine eigene Homepage
einzurichten.
1.2 Der Designer verpflichtet sich, die graphische Gestaltung bzw. das Design
dieser Homepage des Auftraggebers zu übernehmen. Der Auftrag umfasst die
Gestaltung aller Seiten dieses Internetangebotes.
1.3 Der Designer wird einen Entwurf erstellen und dem Auftraggeber bis spätestens
drei Wochen nach Eingang der Auftragsbestätigung auf Diskette oder per
eMail vorlegen.
1.4 Der Designer versichert, dass es sich bei seinen Entwürfen um Neuschöpfungen
handelt bzw. handeln wird, welche bisher nicht veröffentlicht sind und
an denen keine Rechte Dritter bestehen. Er steht dafür ein, dass durch
sein Design Rechte Dritter nicht verletzt werden.
1.5 Der Auftraggeber ist berechtigt aber nicht verpflichtet, das vom Designer
erstellte Design zu verbreiten, bzw. zur Verbreitung bereit zu halten.
2. Übertragung der Rechte
2.1
Der Designer räumt dem Auftraggeber das ausschließliche räumlich
und zeitlich unbegrenzte Recht zur Nutzung, insbesondere zur Verbreitung dieses
Designs im Rahmen aller Dienste des Internets, wie auch im Rahmen aller sonstigen
Online-Dienste ein. Das Recht besteht unabhängig davon, von welchen Servern
in welchen Staaten die Homepage des Auftraggebers abgerufen werden kann, wie
auch unabhängig von den verwendeten Sprachen.
2.2 Darüber hinaus überträgt der Designer dem Auftraggeber folgende
weitere ausschließliche Nebenrechte:
i.
Recht auf Vor- oder Nachabdruck des Designs in Prospekten, Zeitungen, Zeitschriften
oder vergleichbaren Druckwerken;
ii. Recht zur Verwendung des Designs auf vom Auftraggeber hergestellten, herausgegebenen
und/oder vertriebenen CD-ROMs oder vergleichbaren Datenträgern;
iii. Recht zur - wenn auch nur teilweisen - Verwendung des Designs im Rahmen
von Web-Ads (z.B.: Button oder Banner);
iv. Recht zur sonstigen Vervielfältigung, insbesondere durch Fotokopie
oder vergleichbare Verfahren.
2.3 Der Auftraggeber kann die ihm nach Punkt 2b eingeräumten Nebenrechte
entgeltlich oder unentgeltlich an Dritte übertragen. Soweit die Rechte
von einer Verwertungsgesellschaft wahrgenommen werden, wird er sie dieser zur
Wahrnehmung für sich und den Designer überlassen.
3.
Besondere Rechte und Pflichten des Designers
3.1
Die endgültige Fassung des Designs ist dem Auftraggeber bis spätestens
einen Monat nach Auftragseingang auf Diskette oder als Attachment zu einer eMail
ohne Dokumentation zu übermitteln.
3.2 Falls der Designer diese Frist nicht einhält, kann ihm der Auftraggeber
eine Nachfrist von 4 Wochen setzen. Bei deren Nichteinhaltung durch den Designer
ist der Auftraggeber zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.
3.3 Sollte das Design den Vorstellungen des Auftraggebers ganz oder zum Teil
nicht entsprechen, hat der Auftraggeber innerhalb von 3 Tagen nach Erhalt des
fertigen Designs eine entsprechende schriftliche Erklärung an den Designer
zu richten.
3.4 In diesem Falle wird der Designer versuchen, die Anregungen des Auftraggebers,
soweit ihm dies künstlerisch vertretbar erscheint, zu berücksichtigen.
Kommt keine Einigung zustande, können die Parteien innerhalb von 2 Monaten
vom Vertrag zurücktreten, nachdem entweder der Auftraggeber oder der Designer
das Scheitern der Einigungsversuche gegenüber dem anderen Teil schriftlich
festgestellt hat.
3.5 Für den Fall des Rücktritts durch den Auftraggeber erhält
der Designer den laut Angebot festgelegten Betrag. Aufgrund des Rücktritts
fallen alle mit diesem Vertrag übertragenen Rechte an den Designer zurück.
Der Auftraggeber ist zur Rückgabe aller ihm überlassenen Musterzeichnungen,
Disketten oder sonstiger Unterlagen verpflichtet und darf den vom Designer erarbeiteten
Entwurf weder ganz noch teilweise nutzen.
4. Honorar
4.1
Das Pauschalhonorar des Designers beträgt die im Angebot ausgewiesene Summe.
Mit diesem Honorar sind sämtliche Leistungen des Designers abgegolten,
unabhängig davon, in welcher Form und in welchem Ausmaß der Auftraggeber
das für ihn erstellte Design tatsächlich nutzt.
4.2 Der Designer erhält auf seine Honoraransprüche nach Auftragseingang
einen Vorschuss in Höhe von 20 % des Auftragsvolumens. Im Falle der oben
geregelten vorzeitigen Auflösung des Vertrages ist der Designer verpflichtet,
erhaltene Vorschüsse soweit rückzuerstatten, als diese seine Ansprüche
aus der Auflösung des Vertrages übersteigen.
5. Namensnennung
5.1
Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Designer im Rahmen der Homepage als Urheber
des Designs auszuweisen.
5.2 Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, im Rahmen eines auf der Homepage
des Auftraggebers enthaltenen Hinweises auf den Designer einen Link auf eine
Homepage des Designers einzurichten.
5.3 Der Designer ist berechtigt, auf einer eigenen Homepage darauf hinzuweisen,
dass er das Design der Homepage des Auftraggebers gestaltet hat.
6. Änderungen
Der
Auftraggeber ist berechtigt, geringfügige und auch wesentliche Änderungen
des Designs vorzunehmen bzw. von Dritten vornehmen zu lassen. Soweit der Auftraggeber
berechtigt ist, derartige Änderungen durchzuführen, ist der Designer
vom Auftraggeber nicht zu verständigen.
7.
Allgemeine Bestimmungen
7.1
Zu diesem Vertrag bestehen keine Nebenabreden.
7.2 Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der
Schriftform, dies gilt auch für eine Änderung dieser Klausel.
7.3 Für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist deutsches Recht anzuwenden.
Gerichtsstand ist Aachen. Erfüllungsort ist Aachen.
Allgemeine
Geschäftsbedingungen der DeltaGate GmbH
für Homepage Pflege (Stand 01.07.2000)
Auftragnehmer ist die DeltaGate GmbH, im weiteren Auftragnehmer genannt.
1. Vertragsgegenstand
1.1
Der Auftragnehmer übernimmt die Pflege der Homepage vom Auftraggeber.
1.2 Die Pflege erstreckt sich nicht auf die zu der Website(s) gehörenden
Dokumentationen. Der Pflege werden Datenbestände (Dateien, Datenbankmaterial),
die Teil der oben bezeichneten Website(s) sind, nicht unterzogen.
1.3 Die Erstellung oder Überlassung von Website(s) sind nicht Gegenstand
dieses Vertrages.
2. Leistungsumfang
2.1
Der Auftragnehmer leistet einen Pflegedienst zur Behebung von Fehlern und sonstigen
Mängeln, die während der Nutzung der oben bezeichneten Website(s)
auftreten. Ein Fehler liegt vor, wenn die Website die in seiner Leistungsbeschreibung
angegebenen Funktionen nicht erfüllt, falsche Ergebnisse liefert, seinen
Lauf unkontrolliert abbricht oder sich in anderer Weise nicht funktionsgerecht
verhält, so dass die Nutzung dieser Website verhindert oder beeinträchtigt
wird. Sonstige Mängel sind Unvollkommenheiten der Website, die dessen Funktion
nicht beeinträchtigen. Zum Pflegedienst gehört die einmalige Unterrichtung
der zuständigen Mitarbeiter des Auftraggebers über Umfang und Art
der durchgeführten Arbeiten.
2.2 Zur Fehlerbehebung gehört die Eingrenzung der Fehlerursache, die Fehlerdiagnose
sowie die Behebung des Fehlers oder, soweit dies mit vertretbarem Aufwand nicht
möglich ist, die Herstellung der Betriebsbereitschaft der Website durch
eine Umgehung des Fehlers, soweit dies möglich ist. Sonstige Mängel
werden vom Pflegedienst behoben, wenn dies mit vertretbarem Aufwand möglich
ist. Letzteres ist nicht der Fall, wenn der Mangel nur durch Neuprogrammierung
wesentlicher Teile der betreffenden Website behoben werden kann.
2.3 Der Auftragnehmer leistet für die oben bezeichneten Website(s) einen
Änderungsdienst zur Anpassung der Website(s) und der zugehörigen Inhalte
an die Belange des Auftraggebers.
2.4 Sobald der Auftraggeber eine Pflegeanforderung des Kunden für ein bestimmte
Website erhalten hat, führt er die Pflege durch seinen zentralen Kundendienst
durch. Voraussetzung für die Durchführung des Pflegedienstes ist die
Funktionsbereitschaft der Computer, auf der die Website installiert ist. Der
vorbeugende Pflegedienst erfolgt innerhalb eines angemessenen Zeitraumes nachdem
der Fehler dem Auftragnehmer bekannt geworden ist, bei schwerwiegenden, die
Nutzung der Website gefährdenden Fehlern, innerhalb einer Reaktionszeit
von 12 Stunden ab Eingang der Anforderung.
2.5 Der Auftragnehmer setzt für die Pflegearbeiten qualifiziertes Personal
ein, das mit den oben bezeichneten Website(s) vertraut ist, und stellt zur effizienten
Ausführung der Pflegearbeiten geeignete, dem Stand der Technik entsprechende
Werkzeuge und Diagnosehilfen zur Verfügung.
2.6 Zum Aufgabenbereich des Pflegedienstes gehört auch Installation von
neuen Websites und die Herstellung Ihrer Betriebsbereitschaft.
2.7 Nicht in den Pflegeleistungen enthalten sind
i.
Pflegedienst außerhalb der in diesem Vertrag geregelten Perioden der Pflegebereitschaft,
ii. Pflegedienst für Websites, die nicht unter den vom Hersteller vorgegebenen
Einsatzbedingungen genutzt werden,
iii. Pflegedienst für Websites, die durch auftraggeberseitige Programmierarbeiten
verändert wurden,
iv. Pflegedienst für Websites, die nicht zur Originalfassung der unter
Punkt 1 bezeichneten Websites gehören,
v. Pflegedienst für Websites, deren Funktion von anderen Websites abhängt,
es sei denn, zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer besteht ein entsprechender
Pflegevertrag auch für diese anderen Websites,
2.8 Zusätzliche Leistungen wird der Auftragnehmer auf Anforderung des Auftraggeber
gegen separate Berechnung erbringen, wenn ihm zum Zeitpunkt der Anforderung
genügend Fachpersonal zur Verfügung steht. Mit der Anforderung ist
eine Leistungsbeschreibung zu verbinden. Die Berechnung erfolgt nach Zeitaufwand
auf der Basis der zum Zeitpunkt der Anforderung allgemein gültigen Stundensätze
des Auftragnehmers. Derzeit wird für solche Arbeiten ein Stundensatz in
der Höhe von Euro 75 verrechnet. Soweit die Arbeiten am Installationsort
auszuführen sind, werden Reise- und Unterbringungskosten dem Auftraggeber
separat in Rechnung gestellt. Im übrigen gelten die Bestimmungen dieses
Vertragspunktes sinngemäß.
3.
Pflegebereitschaft
3.1
Der Pflegedienst erfolgt an Werktagen von Montag bis Freitag jeweils zu den
am Sitz des Auftragnehmers branchen- und ortsüblichen Arbeitszeiten.
3.2 Der Zeitraum des Pflegedienstes kann durch schriftliche Zusatzvereinbarung
an den genannten Tagen bis jeweils 24.00 Uhr verlängert und/oder auf Samstag,
Samstag und Sonntag von 10 Uhr bis 18 Uhr erweitert werden.
4. Kosten
4.1
Der Auftraggeber entrichtet für den Pflegedienst eine monatliche Gebühr
jeweils am Beginn eines Quartals. Gebühren und Zuschläge sind zuzüglich
der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu zahlen. Die anteilige Gebühr für
einen Wartungszeitraum, der vor Beginn des ersten vollen Berechnungszeitraums
liegt, wird dem Auftraggeber zusammen mit der Gebühr für den ersten
vollen Berechnungszeitraum in Rechnung gestellt.
4.2 Im Pauschalpreis nicht enthalten sind Pflegearbeiten, die notwendig werden
durch auftraggeberseitige fahrlässige oder vorsätzliche Beschädigung
oder Veränderung der Website oder der Träger, auf denen sie aufgezeichnet
sind. Diese Pflegearbeiten werden nach Zeitaufwand auf der Basis der zum Zeitpunkt
der Auftragserteilung allgemein gültigen Stundensätze des Auftragnehmers
zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer berechnet. Derzeit beträgt
der entsprechende Satz Euro 75 pro Stunde.
4.3 Ein vereinbarter Änderungsdienst wird nach Zeitaufwand auf der Basis
der zum Zeitpunkt der Auftragserteilung allgemein gültigen Stundensätze
des Auftragnehmers zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer berechnet.
Er darf jedoch einen Höchstbetrag von Euro 150 pro Stunde nicht übersteigen.
Reise- und Unterbringungskosten werden separat in Rechnung gestellt.
4.4 Der Auftraggeber vergütet ferner etwaige Zusatzleistungen nach der
oben angegebenen Berechnungsform.
4.5 Rechnungen des Auftragnehmers werden innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum
ohne Abzug fällig.
4.6 Der Auftragnehmer hat das Recht, diese Gebühren und Zuschläge
durch schriftliche Ankündigung unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen
zum Quartalsende zu ändern. Eine solche Änderung ist jedoch frühestens
12 Monate nach Abschluss des Pflegevertrages zulässig und darf die Gebühren
des vorausgehenden Zwölfmonatszeitraums um nicht mehr als 20 % überschreiten.
Soweit eine Erhöhung der Gebühren oder Zuschläge um mehr als
20 % des vorausgehenden Zwölfmonatszeitraums erfolgt, kann der Auftraggeber
den Vertrag ohne Rücksicht auf Punkt 11 schriftlich mit einer Frist von
einer Wochen zum Erhöhungszeitpunkt kündigen.
5. Geheimhaltung
Der
Auftragnehmer wird ihm während der Pflegearbeiten zur Kenntnis gelangende
Informationen oder Unterlagen des Auftraggebers, seiner Geschäftspartner
oder Kunden, die als Geschäfts- oder Betriebsgeheimnis gekennzeichnet oder
aufgrund sonstiger Umstände eindeutig als solche erkennbar sind, während
der Dauer des Vertrages und nach dessen Beendigung geheim halten. Gleiches gilt
für personenbezogene Daten, die unter die Bestimmungen des Datenschutzes
fallen. Er wird solche Informationen, Unterlagen oder Daten weder aufzeichnen
noch speichern noch vervielfältigen noch in irgendeiner Form nutzen oder
verwerten. Der Auftragnehmer wird auch seine Mitarbeiter entsprechend unterweisen,
zur Einhaltung dieser Vertragsbestimmung schriftlich verpflichten und die Einhaltung
kontrollieren.
6. Gewährleistung
6.1
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die Ergebnisse eines vereinbarten
Änderungsdienstes mit der dort genannten Leistungsbeschreibung übereinstimmen.
Dies gilt insbesondere für zugesicherte Eigenschaften. Die fehlende Übereinstimmung
der Ergebnisse des Änderungsdienstes ist von Seiten des Auftraggeber in
einer konkreten Mängelbeschreibung zu dokumentieren. Gelingt es dem Auftragnehmer
innerhalb einer angemessenen Frist nicht, durch Nachbesserung erhebliche Abweichungen
von der Leistungsbeschreibung zu beseitigen, kann der Auftraggeber die Herabsetzung
der Vergütung verlangen oder den Vertrag fristlos kündigen (die Schadenersatzansprüche
sind in diesem Vertrag gesondert geregelt). Dieser Absatz findet auch Anwendung
auf einen vereinbarten Änderungsdienst, der als zusätzliche Leistung
erbracht wird.
6.2 Die Gewährleistung endet einem Monat nach Abnahme der Arbeitsergebnisse
oder mangels formeller Abnahme einem Monat nach Inbetriebnahme der betreffenden
Website. Sie erstreckt sich nicht auf Fehler oder sonstige Mängel, die
auf einem Abweichen von den in der Leistungsbeschreibung der Website und/oder
des Änderungsdienstes angegebenen Einsatzbedingungen beruhen. Die Gewährleistung
entfällt, soweit der Auftraggeber die Arbeitsergebnisse selbst ändert
oder von Dritten ändern lässt.
6.3 Tritt nach einer Änderung einer Website innerhalb der Gewährleistungsfrist
ein auf dieser Änderung beruhender oder bisher verborgen gebliebener Fehler
auf, ist dieser durch den Pflegedienst zu beheben.
6.4 Ist eine Fehlerbeseitigung durch den Pflegedienst nicht innerhalb einer
Frist von zwei Monaten möglich, kann der Auftraggeber den Vertrag fristlos
kündigen. Macht er hiervon keinen Gebrauch, entfällt für die
betreffende Website die Gebührenpflicht. Der Auftragnehmer kann daraufhin
seinerseits den Vertrag mit einer Frist von 2 Monaten kündigen.
7. Haftung
7.1
Überschreitet der Auftragnehmer beim Pflegedienst aus von ihm zu vertretenden
Gründen die vereinbarten oder angemessene Reaktionszeiten um mehr als 60
%, haftet der Auftragnehmer dem Auftraggeber für jeden Verzugstag mit 1/10
der für die betreffende Website zum Verzugszeitpunkt geltenden monatlichen
Pflegegebühr. Dieser Betrag ist nicht zu zahlen, wenn der Auftragnehmer
nachweist, dass kein oder nur ein vernachlässigbarer Fehler vorlag, der
die Funktionstüchtigkeit der Website nicht oder nur in geringem Maße
beeinträchtigt, oder dass dem Auftraggeber kein oder nur ein geringer Schaden
entstanden ist.
7.2 Überschreitet der Auftragnehmer im Rahmen eines vereinbarten Änderungsdienstes
einvernehmlich festgelegte Fertigstellungstermine um mehr als 10 Tage, haftet
er dem Auftraggeber für jeden weiteren Verzugstag mit einem Tagessatz der
Gebühr für den Änderungsdienst. Dieser Betrag ist nicht zu zahlen,
wenn der Auftragnehmer nachweist, dass dem Auftraggeber durch den Verzug kein
oder nur ein geringer Schaden entstanden ist.
7.3 Im übrigen ist die Haftung unabhängig vom Rechtsgrund für
Leistungen des Pflegedienstes auf die Gebühren und Zuschläge beschränkt,
die während eines Vertragsjahres für die vom Schaden betroffene oder
diesen verursachende Website zu den bei Eintritt des Schadens geltenden Gebühren-
und Zuschlagssätzen geleistet wurden, sowie für Leistungen des Änderungsdienstes
oder für zusätzliche Leistungen auf die Höhe der Zahlungen beschränkt,
die für die vom Schaden betroffene Website geleistet wurden.
7.4 Der Auftragnehmer haftet nicht für entgangenen Gewinn, ausgebliebene
Einsparungen, mittelbare Schäden und Folgeschäden.
7.5 Die obigen Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Personenschäden
sowie für Schäden, die auf Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder
dem Fehlen zugesicherter Eigenschaften beruhen.
8. Vertragsdauer
Der
Vertrag beginnt wie im Auftrag vereinbart und wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.
Er kann mit einer Frist von 3 Monaten schriftlich gekündigt werden. Eine
Kündigung aus wichtigem Grund bleibt vorbehalten.
9. Allgemeine Bestimmungen
9.1
Zu diesem Vertrag bestehen keine Nebenabreden.
9.2 Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der
Schriftform, dies gilt auch für eine Änderung dieser Klausel.
9.3 Für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist deutsches Recht anzuwenden.
Gerichtsstand ist Aachen.
Allgemeine
Geschäftsbedingungen der DeltaGate GmbH
für Internet-Services (Stand 01.07.2000)
Die DeltaGate GmbH mit Sitz in Aachen (nachfolgend DeltaGate genannt)
stellt dem Kunden den bestellten Internet-Service mit allen enthaltenen Leistungsbestandteilen
sowie eventuell beauftragten Zusatzleistungen (nachfolgend im ganzen DeltaGate-Internet-Service
genannt) ausschließlich zu den nachfolgenden Bedingungen zur Verfügung.
1. Leistungsumfang, Entgelte
1.1
Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem Angebot, aus dem zum Zeitpunkt der Bestellung
aktuellen Internet-Angebot der DeltaGate oder aus einem sonstigen Angebot beigegebenen
Informationen.
1.2 Sollte der Kunde einen Online-Zugang dritter Anbieter oder sonstige Leistungen
bei einer dritten Partei über DeltaGate bestellt oder als Zusatzleistung
mitbestellt haben, begründet dies getrennte Vertragsverhältnisse mit
dem jeweiligen Kooperationspartner der DeltaGate. Solche Vertragsverhältnisse
unterliegen den in der Bestellung definierten Konditionen und den wirksam einbezogenen
Allgemeinen Geschäftsbedingungen der jeweiligen Partner. Derartige Verträge
enden unabhängig vom Vertragsverhältnis zwischen DeltaGate und dem
Kunden und berühren dieses nur im ausdrücklich angegebenen Umfang.
1.3 Die Nutzung des DeltaGate-Internet-Service erfolgt zu den jeweils gültigen
Entgelten gemäß dem Angebot. Der Kunde erhält zu jedem Zahlungsvorgang
eine elektronische oder schriftliche Rechnung.
1.4 DeltaGate behält sich eine Änderung der Entgelte zum Beginn eines
neuen Abrechnungszeitraumes vor. Geänderte Entgelte werden dem Kunden mindestens
4 Wochen vor Inkrafttreten an seine uns angegebene E-Mail-Adresse oder postalisch
mitgeteilt. Erhöhungen der Entgelte bewirken ein außerordentliches
Kündigungsrecht des Kunden mit einer Frist von 2 Wochen. Zum Zeitpunkt
der Bestellung bekannte Erhöhungen der Entgelte bedürfen keiner gesonderten
Mitteilung und begründen kein Sonderkündigungsrecht.
1.5 Sollte das Datum des Vertragsbeginns oder des Vertragsendes nicht der erste
Tag eines Monats sein, werden solche Monate tagesanteilig bezogen auf 30 Tage
abgerechnet.
1.6 Die Zahlung der Entgelte erfolgt prinzipiell durch Lastschrifteinzug. Der
Kunde ermächtigt DeltaGate, wie im Angebot näher spezifiziert, anfallende
Entgelte über das jeweils gültige Konto einzuziehen. Die Ermächtigung
erstreckt sich auch auf nachträglich anfallende und variable Entgelte,
sonstige Kaufpreise sowie vom Kunden mitgeteilte neue Bankverbindungen. Das
monatliche Pauschalentgelt wird jeweils im voraus für den im jeweiligen
Angebot genannten Zeitraum eingezogen. Einmalige Entgelte, das Bereitstellungsentgelt,
variable Entgelte sowie Kaufpreise für sonstige Produkte werden mit Erbringung
der Leistung oder unmittelbar vor Lieferung eingezogen. Bei unüblich hohen
Dienst- und Werksverträgen sind wir berechtigt, angemessene Vorauszahlungen
zu fordern.
1.7 Der Kunde ist auch für Entgelte, die andere Personen befugt oder unbefugt
über seine Zugangskennung verursachen, verantwortlich, es sei denn der
Kunde hat dies nicht zu vertreten. Dem Kunden obliegt der Nachweis, daß
er dies nicht zu vertreten hat.
1.8 In diesem Zusammenhang verpflichtet sich der Kunde, das persönliche
Paßwort zu seiner Zugangskennung sorgfältig und vor dem Zugriff Dritter
geschützt aufzubewahren sowie es vor Mißbrauch und Verlust zu schützen.
Ferner hat der Kunde das automatisch zugeteilte Paßwort unmittelbar bei
der ersten Einwahl in den DeltaGate-Internet-Service und später auf Anforderung
von DeltaGate abzuändern. Er stellt DeltaGate von Kosten und Ansprüchen
Dritter frei, die durch die Verletzung vorstehender Pflichten entstehen.
1.9 DeltaGate beginnt mit den Leistungen des DeltaGate-Internet-Service unmittelbar
nach der Gutschrift der ersten Lastschrift oder eines sonstigen Zahlungsvorganges.
1.10 Kommt der Kunde für zwei aufeinanderfolgende Monate mit der Bezahlung
eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung oder in einem länger
als zwei Monate dauernden Zeitraum mit einem Betrag, der einem monatlichen Entgelt
entspricht, in Verzug, kann DeltaGate das Vertragsverhältnis aus wichtigem
Grund ohne Einhaltung einer Frist kündigen.
1.11 Sollte die DENIC e.G. (zentrale Vergabestelle für deutsche Internet-Adressen
mit der Endung "de", im nachfolgenden kurz DENIC genannt) oder sonstige
betroffene Vergabestellen ihre Preisstellung oder ihr Abrechnungsmodell für
Internet-Adressen (sogenannte Domains) ändern, so ist DeltaGate berechtigt,
die Entgelte gegenüber dem Kunden mit Wirksamwerden der Änderung ohne
gesonderte Fristen entsprechend anzupassen. Sollte eine derartige Anpassung
unzumutbar sein, steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu.
1.12 Gegen Forderungen von DeltaGate kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder
rechtskräftig festgestellten Gegenansprüchen aufrechnen.
1.13 Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts oder
Leistungsverweigerungsrechts nur wegen unbestrittener oder rechtskräftig
festgestellter Gegenansprüche zu.
1.14 Der Umfang unseres eMail Supports beschränkt sich auf die Leistung
des virtuellen Servers. Support hinsichtlich CGI-Script-/php/Java-Applet-Programmierung,
Anwendung von Microsoft(R) Front Page(TM), Datenbankeinbindung und ähnlichem
sind in diesem Support nicht enthalten. Nimmt der Kunde technische Supportleistungen
in Anspruch, die nicht im eMail Support für den virtuellen Server enthalten
sind, so werden diese gemäß gültiger Preisliste berechnet.
1.15 Bleibt eine Forderung durch Nichtdeckung der Konten oder anderen Umständen
länger als 14 Tage offen, ist DeltaGate berechtigt die durch DeltaGate
zur Verfügung gestellten Produkte zu sperren. Eine solche Sperrung wird
mit einer Gebühr von 25 Euro berechnet.
2. Bereitgestellte Inhalte, Programme und Daten
2.1
Die von DeltaGate im Rahmen des DeltaGate-Internet-Services zugänglich
gemachten Inhalte, Text-, Bild- und Tonmaterialien sowie Programme (zum Beispiel
CGI-Module) sind in der Regel urheberrechtlich geschützt. Der Kunde einer
Internet-Präsenz kann solche von DeltaGate zur Verfügung gestellten
Materialien zur Gestaltung eigener Internet-Inhalte für die Dauer des Vertragsverhältnisses
unter der über DeltaGate geführten Internet-Adresse nutzen und diese
Inhalte auch personalisieren oder modifizieren. Die sonstige Nutzung (insbesondere
Vervielfältigung, Abgabe und Überlassung an Dritte) ist nur mit schriftlicher
Genehmigung durch DeltaGate oder den jeweiligen Inhaber der Rechte gestattet.
2.2 DeltaGate haftet für die Richtigkeit, Fehlerfreiheit, gewünschte
Funktionsweise und Vollständigkeit der Inhalte und Programmodule nur im
Rahmen der Haftungsregel nach Ziffer 14 DeltaGate ist für Inhalte, die
nicht auf eigenen Servern der DeltaGate liegen, nicht verantwortlich und kann
- unbeschadet der Ziffer 14 - keinerlei Gewähr für diese Inhalte übernehmen.
2.3 Zur Erstellung von Statistiken durch den Kunden werden auf dem Server des
Kunden sogenannte Log-Files für maximal die letzten 6 Wochen gespeichert.
Eine Auswertung der Log-Files erfolgt von DeltaGate nur mit dem Zweck, dem Kunden
zentral aufbereitete und verdichtete Statistiken gemäß dem Angebot
bereitzustellen. Eine darüber hinausgehende Speicherung und Nutzung durch
DeltaGate ist ausgeschlossen.
3. Regelungen zu selbst erstellten bzw. übertragenen Inhalten
3.1
Der Kunde verpflichtet sich, für seine geschäftsmäßigen
Angebote Namen und Anschrift sowie bei Personenvereinigungen und Gruppen auch
Namen und Anschrift des Vertretungsberechtigten anzugeben (gesetzliche Anforderung
nach §6 TDG).
3.2 Der Kunde gewährleistet, daß die Inhalte nicht gegen geltendes
Recht verstoßen. Darüber hinaus ist das Hinterlegen von erotischen,
pornographischen, extremistischen oder gegen die guten Sitten verstoßenden
Inhalten im Rahmen der DeltaGate-Internet-Services nicht gestattet. DeltaGate
ist berechtigt, vorgenannte Inhalte sofort ohne gesonderte Mitteilung zu sperren
und zu löschen. Verstößt ein Kunde wesentlich oder trotz Abmahnung
gegen diese Bedingungen, ist DeltaGate berechtigt, das Vertragsverhältnis
aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen.
3.3 DeltaGate behält sich vor, Inhalte, die das Regelbetriebsverhalten
oder die Sicherheit des Servers beeinträchtigen könnten, grundsätzlich
zu sperren oder deren Betrieb im Einzelfall zu unterbinden. Dies betrifft insbesondere
CGI-Programm-Module, die nicht in der Programmbibliothek bereitgehalten werden.
DeltaGate behält sich ebenfalls das Recht vor, das Angebot des Kunden ohne
Vorwarnung zu sperren, falls der Kunde eigene Programme im Rahmen seines Angebots
arbeiten läßt, die das Regelbetriebsverhalten oder die Sicherheit
des Servers beeinträchtigen.
3.4 Dem Kunden ist bekannt, daß für alle Teilnehmer im Übertragungsweg
des Internets in der Regel die Möglichkeit besteht, von in Übermittlung
befindlichen Daten ohne Berechtigung Kenntnis zu erlangen. Dieses Risiko nimmt
der Kunde in Kauf.
4. Registrierung, Wechsel, Änderung und Kündigung von Domains bei
Internet-Präsenzen
4.1
DeltaGate erteilt per Telefon oder Internet grundsätzlich nur unverbindlich
Auskunft über die Verfügbarkeit einer Domain. Zwischen Auskunft und
Anmeldung kann eine Vergabe an eine Dritte Partei durch die DENIC oder eine
andere Stelle erfolgen, ohne daß DeltaGate hierauf Einfluß nimmt
oder davon Kenntnis erlangt.
4.2 Die Anmeldung einer Domain erfolgt, sofern nichts abweichendes vereinbart
wurde, als deutsche "de"- Domain. Die Daten zur Registrierung werden
in einem automatisierten Verfahren ohne Gewähr an die DENIC oder an eine
andere zuständige Stelle weitergeleitet. Der Kunde kann von einer tatsächlichen
Zuteilung erst ausgehen, wenn der Internet-Service von DeltaGate unter dem bzw.
den gewünschten Namen bereitgestellt wurde. Jegliche Haftung und Gewährleistung
für die Zuteilung von bestellten Domainnamen sowie für die zwischenzeitliche
Vergabe an eine andere Partei sind seitens der DeltaGate ausgeschlossen.
4.3 Sollten vom Kunden gewünschte Domains nicht mehr verfügbar sein,
wird DeltaGate eventuell vom Kunden angegebene Alternativen der Reihe nach berücksichtigen.
Sollte keiner der angegebenen Namen oder keine ausreichende Anzahl verfügbar
sein, wird DeltaGate weitere Domainnamen zur Anmeldung vom Kunden anfordern.
4.4 DeltaGate betreut während der Dauer des mit dem Kunden geschlossenen
Vertrages sämtliche Domains auf der Grundlage der jeweils gültigen
Richtlinien der zuständigen Vergabestellen, insbesondere den Regelungen
der DENIC (einsehbar unter www.denic.de). Sollten sich diese Richtlinien ändern
oder sollten sich die Rahmenbedingungen für die Registrierung und Aufrechterhaltung
von Domains aus anderen Gründen verändern, sind DeltaGate und der
Kunde bereit, ihr Vertragsverhältnis entsprechend anzupassen.
4.5 DeltaGate führt die Anmeldung bzw. Registrierung von Domains im Namen
und im Auftrag des Kunden durch und trägt den Kunden als Nutzungsberechtigten
(also "admin-c") der jeweiligen Domain ein. Bei einzelnen Services
kann pro Service ein einheitlicher vom Kunden abweichender Nutzungsberechtigter
benannt werden, der anstatt des Kunden Berücksichtigung findet. DeltaGate
wird, wie üblich, als "tech-c" eingetragen. Die Eintragungen
"admin-c" und "tech-c" sind notwendige Angaben bei der DENIC.
Dem Kunden ist bekannt, daß Name, Adresse und Telefonnummer des jeweiligen
Nutzungsberechtigten bei der DENIC sowie in der RIPE-Datenbank zwingend und
dauerhaft gespeichert werden und in der sogenannten "whois"-Abfrage
im Internet (z.B. über www.denic.de) für ihn selbst und Dritte jederzeit
einsehbar sind.
4.6 Im Falle der Beendigung des Vertragsverhältnisses ist es DeltaGate
freigestellt, die dem Vertragsverhältnis zugeordneten Domainnamen zu löschen,
auch wenn vom Kunden ein abweichender Nutzungsberechtigter benannt wurde. Sollte
der Kunde bzw. der sonstige Nutzungsberechtigte nach Vertragsende jedoch die
Weiternutzung einer Domain über einen anderen Anbieter wünschen, so
wird DeltaGate hierzu unverzüglich die notwendige Freigabe ohne gesondertes
Entgelt erteilen, sofern die vertragsgemäßen Entgelte bezahlt wurden.
4.7 Es besteht bei einzelnen Services die Möglichkeit, vorhandene Domains,
die zur Zeit von einem anderen Anbieter betreut werden, zukünftig als Bestandteil
des Vertragsverhältnisses bei DeltaGate betreuen zu lassen. Dem Kunden
ist bekannt, daß zur erfolgreichen Ummeldung eine Freigabe des bisher
die Domain betreuenden Anbieters erforderlich ist. DeltaGate wird daher in angemessenem
Umfang auch mehrfach versuchen, die Ummeldung erfolgreich durchzuführen.
DeltaGate kann jedoch bei ausbleibender Freigabe des dritten Anbieters keine
Gewähr für die erfolgreiche Ummeldung übernehmen. Sollte für
die Ummeldung ein Entgelt vereinbart worden sein, so ist der Kunde auch bei
Ausbleiben dieser Freigabe gegenüber DeltaGate hierfür leistungspflichtig.
Eine erfolgreich umgemeldete Domain wird im Verhältnis zwischen DeltaGate
und dem Kunden ansonsten wie eine neu registrierte Domain gemäß den
hier getroffenen Regelungen behandelt.
4.8 Der Kunde erklärt sich bereit, bei Wechsel des Betreuers einer Domain,
sowie Registrierung, Änderung oder Löschung einer Domain im jeweils
erforderlichen Umfang mitzuwirken und hierzu notwendige Erklärungen gegebenenfalls
abzugeben.
4.9 Sollte der Kunde andere Domain-Typen beauftragen (zum Beispiel .com, .at,
.ch), wird insgesamt wie vorgenannt unter Berücksichtigung der jeweils
gültigen Vergaberichtlinien verfahren.
5. Verantwortlichkeit des Kunden für Inhalte und Domainnamen
5.1
Der Kunde ist für alle von ihm, über seine Zugangskennung oder von
Dritten über seinen DeltaGate-Internet-Service produzierten bzw. publizierten
Inhalte selbst verantwortlich. Eine generelle Überwachung oder Überprüfung
dieser Inhalte durch DeltaGate findet nicht statt.
5.2 DeltaGate überprüft die Inhalte des Kunden ferner nicht dahingehend,
ob Ansprüche Dritter berechtigt oder unberechtigt erhoben werden. Im Internet
ist es insoweit üblich, daß bis zu einer gerichtlichen Klärung
Daten auf glaubhaftes Verlangen jedes Dritten gesperrt werden (siehe auch die
"Dispute Policy" des InterNic unter www.internic.net). Der Kunde erklärt
sich daher einverstanden, den Zugriff auf seine Inhalte in dem Fall zu sperren,
daß Ansprüche Dritter glaubhaft erhoben werden.
5.3 Der Kunde versichert, daß nach seinem besten Wissen durch Registrierung
bzw. Konnektierung eines Domainnamens keine Rechte Dritter verletzt werden.
Der Kunde erkennt an, daß er für die Wahl von Domainnamen allein
verantwortlich ist. Für den Fall, daß Dritte Rechte am Domainnamen
glaubhaft geltend machen, behält DeltaGate sich vor, den betreffenden Domainnamen
bis zur gerichtlichen Klärung der Streitfrage zu sperren.
5.4 Sollte DeltaGate aus in 3. und 5. beschriebenen Gründen eine Sperrung
vornehmen, ist der Kunde dennoch gegenüber DeltaGate leistungspflichtig.
Der Kunde erklärt sich mit sämtlichen Maßnahmen einverstanden,
die DeltaGate zu treffen hat, um vollziehbaren Anordnungen oder vollstreckbaren
Entscheidungen nachzukommen. Der Kunde hält DeltaGate bezüglich der
Ziffern 2. bis 5. ferner von Forderungen Dritter, sämtlichen entstehenden
Kosten und nachteiligen Folgen frei.
6. Datensicherheit, Online-Übertragungen, Suchmaschinen
6.1
Soweit Daten an DeltaGate - gleich in welcher Form - übermittelt werden,
stellt der Kunde Sicherheitskopien her. Die Server von DeltaGate werden gemäß
dem Angebot regelmäßig sorgfältig gesichert. Im Fall eines dennoch
eintretenden Datenverlustes wird der Kunde die betreffenden Datenbestände
nochmals unentgeltlich auf den Server von DeltaGate übertragen.
6.2 Diverse kundenspezifische Einstellungen der DeltaGate-Internet-Services
werden online festgelegt (www.DeltaGate.com bzw. .de). Die Übertragung
solcher Daten erfolgt auf Gefahr des Kunden über das Internet ohne Gewähr
von DeltaGate. Die Mitteilungen sind nach deren Eingang gültig und werden
von DeltaGate bis zum Eingang neuer Daten per Internet als verbindlich zur Leistungsdurchführung
verwendet. Hierbei auftretende Verzögerungen sind technisch bedingt und
stellen keinen Mangel dar.
6.3 Auf Wunsch führt DeltaGate eine Anmeldung der Internet-Präsenz
bei einer von DeltaGate festzulegenden Auswahl von Suchmaschinen (Online-Suchdienste
von Internet-Inhalten) durch. Diese Leistung erbringt DeltaGate nach besten
Möglichkeiten einer automatisierten Anmeldung, jedoch ohne Gewähr
für die tatsächliche Aufnahme der Internet-Präsenz in die betroffenen
Suchmaschinen. Über eine Aufnahme und den Zeitpunkt entscheidet naturgemäß
alleinig der Betreiber der jeweiligen Suchmaschine. Dem Kunden ist bekannt,
daß von ihm für die Anmeldung angegebene Daten (Stichwörter,
Beschreibungen) im Internet übertragen werden und nach der Aufnahme in
eine Suchmaschine allgemein zugänglich sind.
7. Empfang und Versand von E-Mails
7.1
Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, daß DeltaGate und dessen
Kooperationspartner an seine E-Mail-Adresse im DeltaGate-Internet-Service E-Mails
zur Information im zumutbaren Umfang versenden. Zur Unterscheidung solcher E-Mails
sind diese auf geeignete Weise gekennzeichnet.
7.2 Sollte DeltaGate bekannt werden, daß der Kunde E-Mails unter Angabe
seines Domainnamens rechtswidrig oder entgegen allgemein anerkannter Regeln
der Kommunikation im Internet verschickt, behält sich die DeltaGate vor,
den Service vorübergehend oder dauerhaft zu sperren. Dies gilt ebenfalls
für Übertragungen ("Postings") von werblichen oder rechtswidrigen
Botschaften in öffentliche Newsgroups des Internets. Sollte DeltaGate aus
diesen Gründen eine Sperrung vornehmen, ist der Kunde dennoch gegenüber
DeltaGate leistungspflichtig.
7.3 DeltaGate ist berechtigt, auf bereitgestellten POP3-Accounts (Hauptadressen
für E-Mails) eingegangene E-Mails zu löschen, a) nachdem diese vom
Kunden abgerufen wurden, b) nachdem sie gemäß Kundenweisung weitergeleitet
wurden, c) nachdem sie 60 Tage gespeichert wurden.
8. Vertragsbeginn und -ende
8.1
Mit dem Tag der Freischaltung der Zugangskennung und ggf. des ersten der angeforderten
Domainnamen zum DeltaGate-Internet-Service entsteht zwischen dem Kunden und
DeltaGate das Vertragsverhältnis. Bei Online-Zugängen entsteht das
Vertragsverhältnis mit der ersten Nutzung oder spätestens 10 Tage
nach Lieferung der Zugangsdaten. Dieser Tag stellt, ungeachtet des Datums der
Zahlung, den Beginn des Vertrags und der Abrechnung dar.
8.2 Der Kunde und DeltaGate können das Vertragsverhältnis ohne Angabe
von Gründen mit der im jeweiligen Angebot ausgewiesenen Frist kündigen.
8.3 Eine Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform per Brief
oder Telefax. Eine Kündigung kann vorab per E-Mail angekündigt werden.
8.4 DeltaGate kann entgeltfreie Leistungen oder entgeltfreie Zusatzleistungen
jederzeit mit einer Frist von 14 Tagen wieder einstellen. Zur Mitteilung der
Einstellung genügt eine Benachrichtigung per E-Mail.
8.5 Für DeltaGate Internet-Services, in denen gemäß Spezifikation
der gesamt Datenverkehr enthalten ist, gilt folgende Zusatzregelung. Das Datentransfervolumen
ist grundsätzlich ohne Limitierung in den Entgelten enthalten, unterliegt
jedoch technischen Grenzen. Eine Garantie für eine Mindestmenge wird nicht
gegeben.
8.6 Der Kunde kann auf Wunsch in einen anderen DeltaGate-Internet-Service mit
einem abweichenden Tarif wechseln, insofern verfügbar und technisch möglich.
Ein Wechsel zu einem Service mit preiswerterem Tarif ist zum Ende des vorausbezahlten
Zeitraumes möglich. Der Wechsel zu einem Service mit höherem Tarif
ist jederzeit möglich. Die Bereitstellung der erweiterten Leistungen erfolgt
schnellstmöglich, die Berechnung des erhöhten Tarifs erfolgt ab dem
Termin der Umstellung. DeltaGate kann aus dem Tarifwechsel resultierende Forderungen
ebenfalls per Lastschrift einziehen. Gutschriften werden mit zukünftigen
Leistungen verrechnet. Als Kündigungsfrist gilt zukünftig die für
den neu gewählten Internet-Service in der im Angebot angegebene Frist.
8.7 Unbenommen bleibt das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem
Grund. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei schweren oder fortgesetzten
Verstößen gegen die vertraglichen Regelungen sowie bei Undurchführbarkeit
des Vertrages vor. Im Falle einer Kündigung aus wichtigem Grund ist DeltaGate
berechtigt, den Zugang zum DeltaGate-Internet-Service sofort zu verwehren und
die diesem Vertragsverhältnis zugeordneten Internet-Adressen (Domains)
zu löschen. DeltaGate kann ferner in diesem Fall hinterlegte Inhalte und
E-Mail-Nachrichten ohne Setzung einer Nachfrist sofort sperren und löschen.
8.8 Der Kunde kann auf Wunsch eine Abrechnung nach variablem Speicherverbrauch
beantragen, insofern verfügbar und technisch möglich. Die variable
Abrechnung erhöht automatisch das zur Verfügung stehende Platzlimit
("Quota"). Dieser Verbrauch wird laufend ermittelt und angepasst,
und ist beschränkt durch technische Grenzen. Es wird laut Angebot ein Mindestwert
vereinbart. Abrechnungsbasis ist der jeweilige Maximalwert eines Monats. Ein
Wechsel zu einem Service mit geringerem Platzlimit ist zum Ende der Vertragslaufzeit
möglich.
9. Verfügbarkeit, Wartung
In
der Regel stehen die DeltaGate-Internet-Services 24 Stunden täglich an
7 Tagen in der Woche zur Verfügung. DeltaGate garantiert keine Verfügbarkeit
der Server und damit der Inhalte und gespeicherten E-Mail-Nachrichten. DeltaGate
übernimmt demnach keine Gewähr für die ununterbrochene Verfügbarkeit
von Daten und kann Zeit für technische Arbeiten verwenden. Eine Haftung
der DeltaGate für durch technisch bedingte Ausfälle verursachte Datenverluste,
abgebrochene Datenübertragungen oder sonstige Probleme in diesem Zusammenhang
ist ausgeschlossen.
10. Technische Einschränkungen bei Internet-Präsenzen
10.1
Der Kunde hat, sofern nicht gesondert beauftragt, keinen Anspruch auf eine eigene
IP-Adresse, einen eigenen physischen Server für seine Inhalte oder eine
ihm dediziert zugeordnete Bandbreite (Leitungskapazität für Datenverkehr).
Der Betrieb erfolgt zur notwendigen Kostenreduktion auf leistungsfähigen
Zentralrechnern (Servern) mit einer IP-Adresse und einer insgesamt für
den jeweiligen Server verfügbaren Bandbreite, wodurch Schwankungen in der
tatsächlich dem Kunden zur Verfügung stehenden Bandbreite möglich
sind.
10.2 Der Kunde hat, sofern nicht gesondert beauftragt, keinen Anspruch auf ihm
dedizierte CPU-Zeit oder Hauptspeicher der betreffenden Maschine. Überdurschnittlich
hohe, andauernde Nutzung von Ressourcen der betreffenden Maschine können
mit einem höheren Entgelt belegt werden bzw. stellen einen ausserordentlichen
Kündigungsgrund dar.
10.3 Der Kunde nimmt in Kauf das seine genutzten Ressourcen durch automatisierte
Mechanismen (Skripte) reduziert werden, damit ein störungsfreier Betrieb
der betreffenden Maschine gewährt ist.
11. Leistungsstörungen
11.1
DeltaGate leistet Gewähr für die gelieferten Waren, indem sie nach
eigenem Ermessen ganz oder teilweise kostenlos nachbessert bzw. eine kostenlose
Ersatzlieferung vornimmt. Sollten zwei Nachbesserungs- bzw. Nachlieferungsversuche
fehlschlagen, so ist der Kunde nach seiner Wahl berechtigt, Minderung oder Wandlung
zu verlangen.
11.2 Sofern sich aus diesen AGB's nicht zulässigerweise ein anderes ergibt,
hat DeltaGate Störungen des Zuganges zum DeltaGate-Internet-Service im
Rahmen der technischen und betrieblichen Möglichkeiten unverzüglich
zu beseitigen. Hat DeltaGate die zu beseitigende Störung zu vertreten,
ist der Kunde zur Minderung des monatlichen Entgeltes berechtigt. Der Kunde
ist verpflichtet, DeltaGate erkennbare Zugangsstörungen unverzüglich,
spätestens aber innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis schriftlich
oder per E-Mail anzuzeigen (Störungsmeldung).
11.3 Weitergehende Ansprüche des Kunden sind durch die Haftungsregelungen
der Ziffer 14 begrenzt.
12. Technische Beratung
Die
technische Beratung per E-Mail und Hotline erfolgt in dem in der im Angebot
ausgewiesenen Umfang.
13. Eigentumsvorbehalt, leihweise Überlassung
Gelieferte
Ware bleibt bis zur Bezahlung des Kaufpreises als Vorbehaltsware Eigentum von
DeltaGate.
14. Haftungsbeschränkung und Schadensersatzansprüche
14.1
DeltaGate haftet nur für Schäden, die von DeltaGate, ihren gesetzlichen
Vertretern oder einem ihrer Erfüllungsgehilfen grob fahrlässig oder
vorsätzlich verursacht werden, es sei denn, es betrifft zugesicherte Eigenschaften.
Die vorstehende Haftungsbeschränkung betrifft vertragliche wie auch außervertragliche
Ansprüche. Unberührt bleibt die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.
14.2 Die Benutzung des DeltaGate-Internet-Services erfolgt demnach gem. der
Einschränkung der Ziffer 14.1. Dies bezieht sich insbesondere auf die Funktionalität
und Virenfreiheit von Inhalten und Software (z.B. Java-Applets, CGI-Module),
die sich über den DeltaGate-Internet-Service laden bzw. aktivieren lassen.
14.3 DeltaGate haftet nicht für die korrekte Funktion von Infrastrukturen
oder Übertragungswegen des Internets, die nicht im Verantwortungsbereich
von DeltaGate oder dessen Erfüllungsgehilfen liegen, sofern nicht ausnahmsweise
eine Haftung nach Ziffer 14.1 besteht.
15. Sonderregelungen für Wiederverkäufer von Internet-Präsenzen
15.1
DeltaGate ist bereit, auf der Grundlage dieser Geschäftsbedingungen Internet-Services
und mit diesen verbundene Domains zu betreuen, an denen die Nutzungsberechtigung
nicht dem Kunden selbst, sondern dessen Vertragspartnern (Endkunden) zusteht.
15.2 Der Kunde bleibt in diesen Fällen alleiniger Vertragspartner von DeltaGate.
Er hat den Endkunden vertraglich im erforderlichen Umfang auf die Regelungen
des Bestellformulars und dieser Geschäftsbedingungen sowie zur Mitwirkung
zu verpflichten, soweit nach diesem Vertrag und den Richtlinien der Vergabestelle
für Domains die Mitwirkung des Endkunden zur ordnungsgemäßen
Registrierung, Änderung oder Löschung einer Domain erforderlich ist.
Der Kunde ersetzt DeltaGate alle Schäden und stellt DeltaGate von allen
Ansprüchen und sonstigen Beeinträchtigungen frei, die daraus entstehen
können, daß vorgenannte Regelungen nicht eingehalten werden oder
der Endkunde die Mitwirkungspflichten nicht erfüllt.
15.3 In allen Fällen, in denen der Kunde von DeltaGate die Mitwirkung bei
der Abtretung oder Löschung einer Domain eines Kunden oder beim Providerwechsel
oder einer sonstigen Änderung der Domain eines Endkunden verlangt, hat
der Kunde sicherzustellen, daß die betreffende Änderung im Verhältnis
zum Endkunden rechtmäßig ist. DeltaGate kann die schriftliche Einwilligung
des Endkunden verlangen. Wirkt DeltaGate auf Weisung des Kunden an Änderungen
einer Domain mit, so ist der Kunde verpflichtet, DeltaGate von allen eventuellen
Ansprüchen freizustellen, die der Endkunde im Zusammenhang mit der Änderung
gegen DeltaGate erhebt. Die entsprechende Freistellungspflicht gilt auch in
Fällen, in denen DeltaGate Änderungen einer Domain eines Endkunden
bewirkt, zu denen DeltaGate gegenüber dem Kunden berechtigt ist (z.B. Löschung
einer Domain wegen Nichtzahlung der Vergütung).
15.4 DeltaGate Internet-Services beinhalten Leistungen (zum Beispiel E-Mail-Adressen
und Domainnamen), die eventuell getrennt bzw. aufgeteilt vom Kunden an mehrere
Parteien (Endverbraucher) weiterverkauft werden können. Eine derartige
deintegrierte Vermarktung von Komplettlösungen bedarf nicht zuletzt aus
Gründen der Rechtssicherheit der vorherigen Zustimmung von DeltaGate.
16. Datenschutz
16.1
DeltaGate bedarf zur sinnvollen Nutzung, zum Betrieb und zur Weiterentwicklung
des Dienstes einiger Daten des Benutzers. Die sich daraus ergebenden Fragen
zu klären, dienen die folgenden Regelungen. Der Kunde hat jederzeit die
Möglichkeit, seine Einwilligungserklärung mit Wirkung für die
Zukunft zu widerrufen.
16.2 Das abrechnungsrelevante Nutzungsvolumen wird vom Betreiber der Internet-Infrastruktur
im notwendigen Umfang erfaßt und an DeltaGate zu Abrechnungszwecken übermittelt
und bei DeltaGate gespeichert.
16.3 Der Kunde stimmt der Verarbeitung und Nutzung der bei der Inanspruchnahme
des Services (Teledienstes) anfallenden zu dessen Durchführung notwendigen
personenbezogenen Daten zu. Unter personenbezogenen Daten sind Einzelangaben
über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten
oder bestimmbaren Person zu verstehen. Die Zustimmung erstreckt sich auch auf
Erfüllungsgehilfen der DeltaGate. Der Kunde ist nicht verpflichtet, dieser
Regelung zuzustimmen. Der Kunde kann den Dienst auch in Anspruch nehmen, wenn
er dieser Regelung nicht zustimmt.
16.4 DeltaGate ist ebenfalls erlaubt, personenbezogene Daten des Kunden für
Zwecke der Beratung, der Werbung, der Marktforschung oder zur bedarfsgerechten
Gestaltung des Teledienstes zu nutzen und zu verarbeiten. Bestandsdaten sind
solche Daten, die für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder
Änderung eines Vertragsverhältnisses über die Nutzung des Teledienstes
erforderlich sind. Der Kunde ist nicht verpflichtet, dieser Regelung zuzustimmen.
Der Kunde kann den Dienst auch in Anspruch nehmen, wenn er dieser Regelung nicht
zustimmt.
17. Sonstiges
17.1
DeltaGate ist berechtigt, dritte Dienstleister und Erfüllungsgehilfen mit
der Erbringung von Teilen oder des ganzen Leistungsspektrums zu beauftragen.
DeltaGate ist berechtigt, die verwendete Internet-Infrastruktur und mit der
Durchführung beauftragte Dienstleister und Erfüllungsgehilfen, jederzeit
ohne gesonderte Mitteilung zu wechseln, insofern für den Kunden hierdurch
keine Nachteile entstehen.
17.2 Die in den AGB's erwähnten Mitteilungen der DeltaGate an den Kunden
sowie im sonstigen Geschäftsverlauf notwendig werdenden Mitteilungen stellt
DeltaGate grundsätzlich an die E-Mail-Adresse info@kundendomain.TLD
zu, die hierzu entsprechend vorkonfiguriert eingerichtet wird. Mitteilungen
gelten mit dem Eingang und der damit hergestellten Verfügbarkeit auf dieser
Adresse als zugestellt ungeachtet des Datums, an dem der Kunde derartige Nachrichten
tatsächlich abruft. Der Name dieser E-Mail-Adresse kann zur Sicherstellung
der Kommunikation nicht geändert werden.
17.3 Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden dem Kunden
mindestens 4 Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail an seine E-Mail-Adresse im
DeltaGate-Internet-Service (info@kundendomain.TLD) oder postalisch mitgeteilt.
Hierzu ist statt der Beifügung des kompletten Textes ein Verweis auf die
Adresse im Internet, unter der die neue Fassung abrufbar ist, hinreichend. Sollte
solchen Änderungen nicht innerhalb von einem Monat ab Zustellung widersprochen
werden, gelten diese als angenommen. Erfolgen die Änderungen zu Ungunsten
des Kunden, kann der Kunde das Vertragsverhältnis innerhalb eines Monats
nach Zugang der Änderungsmitteilung fristlos kündigen.
17.4 Vertragsänderungen, Ergänzungen und Nebenabreden bedürfen,
sofern in diesen AGB's nichts anderes bestimmt ist, zu ihrer Wirksamkeit der
Schriftform. Das Schriftformerfordernis gilt auch für den Verzicht auf
dieses Formerfordernis.
17.5 DeltaGate steht es frei, zur Erbringung der Leistungen im Zuge des technischen
Fortschritts auch neuere bzw. andere Technologien, Systeme, Verfahren oder Standards
zu verwenden, als zunächst angeboten, insofern dem Kunden hieraus keine
Nachteile entstehen.
17.6 Ein Verkauf von einzelnen Geschäftsbereichen der DeltaGate oder ein
Gesellschafterwechsel begründen kein Sonderkündigungsrecht.
17.7 Soweit rechtlich zulässig, ist der Gerichtsstand Aachen. Erfüllungsort
für sämtliche Leistungen ist Aachen. Es gilt das maßgebliche
Recht der Bundesrepublik Deutschland.
17.8 Sollte eine Bestimmung des Vertrages oder der AGB's unwirksam sein oder
werden oder sollte der Vertrag unvollständig sein, so wird der Vertrag
in seinem übrigen Inhalt davon nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung
gilt durch eine solche Bestimmung ersetzt, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen
Bestimmung in rechtswirksamer Weise wirtschaftlich am nächsten kommt. Gleiches
gilt für etwaige Vertragslücken.